Prozesswasseraufbereitung bezeichnet die gezielte Behandlung von Wasser, das in industriellen und gewerblichen Anwendungen eingesetzt wird. Anders als Trinkwasser muss Prozesswasser exakt auf die jeweiligen technischen Anforderungen abgestimmt sein. Je nach Einsatzbereich – beispielsweise in Heiz- und Kühlsystemen, Dampferzeugern, Produktionsanlagen oder in der Lebensmittel- und Metallindustrie – sind bestimmte Grenzwerte für Härte, Leitfähigkeit, pH-Wert oder Sauerstoffgehalt einzuhalten. Unbehandeltes Wasser enthält gelöste Salze, Mineralien und Gase, die zu Kalkablagerungen, Korrosion, Schlamm oder mikrobiologischem Wachstum führen können. Solche Ablagerungen verschlechtern die Wärmeübertragung, erhöhen den Energieverbrauch und können Anlagenkomponenten dauerhaft schädigen. Korrosion wiederum verkürzt die Lebensdauer von Rohrleitungen, Wärmetauschern und Maschinen erheblich. Durch Verfahren wie Filtration, Enthärtung, Entsalzung, Umkehrosmose oder die gezielte Zugabe von Korrosionsschutzmitteln wird das Wasser optimal konditioniert. Eine professionelle Prozesswasseraufbereitung steigert somit die Betriebssicherheit, verbessert die Energieeffizienz, reduziert Wartungskosten und verlängert die Lebensdauer technischer Anlagen deutlich.

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