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Systemreinigung

Wärmetauscherreinigung

Die chemische Reinigung von Wärmetauschern entfernt Kalk, Rost, Schlamm und hartnäckige Ablagerungen im Inneren der Anlage. Dadurch verbessern sich Wärmeübertragung, Energieeffizienz und Betriebssicherheit deutlich. Gleichzeitig werden Leistungsverluste, höhere Energiekosten und Schäden durch Korrosion reduziert. Thermochema hilft Ihnen dabei, die Lebensdauer Ihres Wärmetauschers zu verlängern und für einen zuverlässigen Anlagenbetrieb zu sorgen.

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Wärmetauscher-Reinigung bei Heizungsanlagen
Diagramm Wärmtauscherreinigung in Heizungsanlagen

Fachwissen

Wie funktioniert eine Wärmetauscherreinigung?

Bei der chemischen Reinigung von Wärmetauschern werden spezielle Reinigungsflüssigkeiten durch das System gepumpt, um Kalk, Rost, Schlamm, Biofilme und andere Ablagerungen gezielt zu lösen. Die eingesetzten Chemikalien werden dabei auf Material, Verschmutzungsgrad und Anlagentyp abgestimmt, um eine schonende und gleichzeitig effektive Reinigung zu gewährleisten. Während des Reinigungsvorgangs zirkuliert die Lösung mehrfach durch den Wärmetauscher und entfernt Ablagerungen auch an schwer zugänglichen Stellen. Anschließend wird das System gründlich gespült. Die Reinigung eines Wärmetauschers kann je nach Verschmutzung, Anlagentyp und Material auf unterschiedliche Weise durchgeführt werden. Häufig erfolgt die chemische Reinigung im Umlaufverfahren: Dabei wird eine speziell abgestimmtes Entkalkungs- bzw. Entrostungsprodukt mit einer Pumpe durch den Wärmetauscher zirkuliert, um Kalk, Rost, Schlamm und Ablagerungen zu lösen. Anschließend wird das System gründlich gespült und das verbrauchte Produkt neutralisiert. Dazu kann man den Wärmetauscher im eingebauten Zustand reinigen, oder er wird eigens für die Reinigung abgebaut.

System. Wasser. Technik.

Mit Thermochema maximieren Sie die Energieeffizienz Ihrer Heiz- und Kühlsysteme, wodurch wir wesentlich zum ressourcenschonenden Betrieb Ihrer Anlagen beitragen, und laufende Kosten reduzieren.

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Thermochema produziert und handelt mit Produkten und Geräten zur Heiz-, Kühl-, Prozess- und Trinkwasseraufbereitung. Unser geschätzter und beständig wachsender Kundenstock umfasst Installateurbetriebe und Anlagenbauer, industrielle und gewerbliche Endkunden, Kessel- und Wärmepumpenhersteller, Gesundheitseinrichtungen, wie Krankenhäuser und Gesundheitszentren, Kommunen, Nah- und Fernheizwerke, Siedlungsgenossenschaften, private Endverbraucher uvw.
Unser Produktsortiment umfasst sowohl hochwertige Chemikalien, wie z.B. Korrosionsschutz oder Entkalkungs-/Entrostungsprodukte, als auch Wasseraufbereitungsgeräte wie z.B.: Enthärtungs-, Umkehrosmose- und Ultrafiltrationsanlagen. Überall, wo Wasser für Menschen genutzt werden soll, müssen Menschen Wasser nutzbar machen. Wir bei Thermochema können gemeinsam mit unseren Partnern sowohl präventiv Maßnahmen treffen, um diese Nutzung zu optimieren, oder bereits eingetretene unerwünschte Beeinträchtigungen, wie z.B. Verkalkungen oder Verschlammungen beheben und anschließend das Wasser normgerecht zu behandeln. Wir sind seit über 50 Jahren zusammen mit unseren Partnern auf einem gemeinsamen Weg, um sowohl kosteneffiziente Standardlösungen, sowie genau auf Kundenbedürfnisse abgestimmte Lösungen in der chem.-techn. Branche anzubieten. Durch unsere exzellente Qualität, kundenspezifische Beratung und langfristige Partnerschaften haben wir uns am Markt einen nachhaltigen Namen erarbeitet. Unser tägliches Handeln fördert die Langlebigkeit Ihrer Anlagen. Damit werden bestehende Systeme nachhaltig nutzbar gemacht, Austauschzyklen minimiert und wertvolle Ressourcen werden geschont. Mit Thermochema maximieren Sie die Energieeffizienz Ihrer Heiz- und Kühlsysteme, wodurch wir wesentlich zum ressourcenschonenden Betrieb Ihrer Anlagen beitragen, und laufende Kosten reduzieren.

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FAQ

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Warum sollte ein Wärmetauscher gereinigt werden?

Im laufenden Betrieb können sich Kalk, Rost, Schlamm, biologische Ablagerungen, Öl, Fette oder andere Verschmutzungen auf den Wärmeübertragungsflächen ablagern. Dadurch verschlechtert sich die Wärmeübertragung und der Energieverbrauch steigt. Eine fachmännisch durchgeführte Reinigung trägt dazu bei, die Leistung des Wärmetauschers zu erhalten, Druckverluste zu reduzieren und die Lebensdauer der Anlage zu verlängern.

Woran erkennt man, dass ein Wärmetauscher gereinigt werden muss?

Typische Anzeichen sind eine sinkende Heiz- oder Kühlleistung, steigende Druckverluste, höhere Vorlauftemperaturen oder längere Aufheizzeiten. Auch ungewöhnliche Temperaturdifferenzen zwischen Ein- und Austritt können auf Ablagerungen hindeuten. Am zuverlässigsten ist es, die aktuellen Betriebswerte mit den ursprünglichen bzw. normalen Anlagenwerten zu vergleichen.

Welche Verschmutzungen treten bei Wärmetauschern besonders häufig auf?

Je nach Anlage und Medium können unterschiedliche Ablagerungen entstehen. Häufig sind Kalk und andere mineralische Ablagerungen, Korrosionserzeugnisse, Schlamm und Schmutzpartikel. In industriellen Anwendungen können zusätzlich Öl, Fett, organische Ablagerungen oder Biofilme auftreten. Die Art der Verschmutzung bestimmt maßgeblich, welches Reinigungsverfahren und welche Chemie geeignet sind.

Welche Chemie eignet sich zur Reinigung eines Wärmetauschers?

Das hängt von der Art der Ablagerung und vor allem vom Material des Wärmetauschers ab. Gegen Kalk und mineralische Ablagerungen werden häufig saure Reiniger eingesetzt, beispielsweise auf Basis von Phosphorsäure oder speziell formulierten Entkalkern. Bei öligen oder organischen Verschmutzungen kommen dagegen eher alkalische bzw. entfettende Reiniger infrage. Wichtig: Nicht jeder Reiniger ist für jedes Material geeignet. Vor der Anwendung müssen Werkstoff, Dichtungen, Konzentration, Temperatur und Einwirkzeit geprüft werden. Ein ungeeigneter Reiniger kann Korrosion verursachen oder Dichtungen beschädigen.

Kann man einen Wärmetauscher einfach mit Säure entkalken?

Nein. Eine Säurebehandlung sollte immer auf die konkrete Anlage abgestimmt werden. Neben der Art und Konzentration des Reinigers sind Temperatur, Einwirkzeit und Strömungsgeschwindigkeit entscheidend. Auch Materialien wie Edelstahl, Kupfer, Messing, Aluminium oder unterschiedliche Dichtungswerkstoffe reagieren unterschiedlich auf Chemikalien. Bei chemischen Reinigungen sollten deshalb das Datenblatt des Reinigungsprodukts und die Werkstoffe des Wärmetauschers beachtet werden. Empfehlenswert ist es, die Reinigung durch einen Fachbetrieb durchführen zu lassen.

Was ist bei der Auswahl des Reinigungsmittels besonders wichtig?

Entscheidend sind vor allem: Art der Ablagerung: Kalk, Rost, Öl, Fett, Biofilm etc… Werkstoff des Wärmetauschers Material der Dichtungen Reinigungsmethode: CIP (Vor-Ort Reinigung), Umwälzung, Ausbau oder manuelle Reinigung Temperatur und Konzentration Einwirkzeit Vorgaben des Herstellers Umwelt- und Entsorgungsvorschriften Ein „starker“ Reiniger ist nicht automatisch besser. Entscheidend ist ein möglichst materialschonendes Verfahren, das die vorhandene Verschmutzung effektiv entfernt.

Wie funktioniert eine chemische Reinigung im Umwälzverfahren?

Bei einer CIP-Reinigung (Cleaning in Place oder Vor-Ort Reinigung) wird ein Reinigungsprodukt über eine Pumpe durch den Wärmetauscher geführt. Die Lösung löst die Ablagerungen während der Umwälzung. Anschließend wird die Reinigungslösung abgelassen und das System gründlich gespült. In vielen Fällen ist es notwendig, Einwirkzeiten zwischen mehreren Umwälzungen einzuhalten. Je nach Verschmutzung kann die Reinigung aus mehreren Schritten bestehen, beispielsweise Spülung mit Wasser, chemische Reinigung, und Spülung und Ausblasen mit Druckluft, Neutralisation. Die konkreten Parameter sollten an Verschmutzung, Wärmetauscher und Reinigungsprodukt angepasst werden.

Worauf muss man bei der Reinigung besonders achten?

Vor Beginn müssen Wärmetauscher und angeschlossene Systeme sicher außer Betrieb genommen und drucklos gemacht werden. Chemikalien dürfen nicht unkontrolliert miteinander vermischt werden. Außerdem sind geeignete persönliche Schutzausrüstung, Belüftung und ein sicherer Umgang mit Reinigungs- und Spülflüssigkeiten erforderlich. Nach der chemischen Reinigung ist eine gründliche Spülung besonders wichtig, damit keine Reinigungsmittelreste im System verbleiben. Anschließend sollte geprüft werden, ob der Wärmetauscher dicht ist und wieder ordnungsgemäß funktioniert.

Welche Fehler sollte man bei der Wärmetauscher-Reinigung vermeiden?

Häufige Fehler sind die Verwendung eines ungeeigneten Reinigungsmittels, eine zu hohe Konzentration oder Temperatur sowie eine zu lange Einwirkzeit. Auch mechanische Beschädigungen der Wärmeübertragungsflächen oder Dichtungen können bei unsachgemäßer Reinigung entstehen. Ebenfalls problematisch ist es, einen stark verschmutzten Wärmetauscher ohne vorherige Analyse „auf Verdacht“ mit irgendeinem Entkalker zu behandeln. Die richtige Chemie und das richtige Verfahren müssen zur Verschmutzung und zum Material passen.

Wie oft sollte ein Wärmetauscher gereinigt werden?

Eine pauschale Reinigungsfrist gibt es nicht. Die optimale Frequenz hängt unter anderem von Wasserqualität, Betriebsbedingungen, Temperatur, Durchfluss, Verschmutzungsneigung und Einsatzbereich ab. Sinnvoll ist eine regelmäßige Überwachung von Temperaturdifferenzen, Wärmeleistung und Druckverlust. Verschlechtern sich diese Werte dauerhaft, sollte die Ursache geprüft und gegebenenfalls eine Reinigung eingeplant werden. Eine regelmäßige Zustandskontrolle ist meist sinnvoller als eine starre Reinigung nach Kalender. Außerdem ist die Qualität des Mediums Wasser entscheidend. Je besser das Systemwasser aufbereitet ist, desto unwahrscheinlicher ist eine Reinigung notwendig.

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