Die Systemwasseraufbereitung für Heiz- und Kühlanlagen ist eine zentrale Maßnahme zur Sicherstellung eines langfristig effizienten und störungsfreien Anlagenbetriebs. Unbehandeltes Füll- und Ergänzungswasser enthält Härtebildner und gelöste Salze, die zu Kalkablagerungen, Korrosionen und Schlammbildung führen können. Kalk beeinträchtigt die Wärmeübertragung und erhöht den Energieverbrauch, während Korrosionen bzw. Schlamm Bauteile wie Wärmetauscher, Rohrleitungen und Pumpen schädigt. Die Aufbereitung erfolgt je nach Anforderung durch Enthärtung oder Entsalzung. Bei der Enthärtung werden Calcium- und Magnesiumionen mittels Ionenaustausch entfernt, wodurch die kalkbildende Härte reduziert wird. Die Entsalzung hingegen entfernt nahezu alle gelösten Salze aus dem Wasser, beispielsweise mittels Ionentausch in Mischbettharze oder Umkehrosmose. Nach der Enthärtung oder Entsalzung wird ein hochwertiger Korrosionsschutz zugegeben. Dieser stabilisiert den pH-Wert, schützt metallische Oberflächen durch Inhibitoren und verhindert die Bildung von Schlamm und Magnetit. Abschließend erfolgt eine Endanalyse, bei der unter anderem Leitfähigkeit, Härte, pH-Wert und Inhibitorkonzentration kontrolliert werden. Die Anforderungen an die Wasserqualität sind in der ÖNORM H 5195 oder auch der VDI 2035 klar geregelt. Diese Normen bilden die Grundlage für eine fachgerechte, einfache und nachhaltige Systemwasseraufbereitung.
Systemwasseraufbereitung
Thermochema bereitet Heiz- und Kühlwässer nach gültigen Normen und Verordnungen, wie z.B. der ÖNORM H5195 oder der VDI 2035, auf. Seit über 50 Jahren effizient und nachhaltig. Je nach Kundenbedürfnis standardisiert oder nach Maß.
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Wozu brauche ich eine Systemwasseraufbereitung?
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Aquaphor by Thermochema
Systemwasseraufbereitung heißt Perfektion, die keinen Spielraum für Zufälle lässt. Thermochema verbindet mit Aquaphor Professional das Beste aus zwei Welten: langjähriges Know-How in der Systemwasseraufbereitung sowie hochqualitative und kosteneffiziente Wasseraufbereitungsprodukte. Mit Aquaphor by Thermochema sind Sie auf der sicheren Seite.
Bereit für sauberes Wasser?
Ihr Partner für Wasseraufbereitung seit über 50 Jahren.
Thermochema produziert und handelt mit Produkten und Geräten zur Heiz-, Kühl-, Prozess- und Trinkwasseraufbereitung. Unser geschätzter und beständig wachsender Kundenstock umfasst Installateurbetriebe und Anlagenbauer, industrielle und gewerbliche Endkunden, Kessel- und Wärmepumpenhersteller, Gesundheitseinrichtungen, wie Krankenhäuser und Gesundheitszentren, Kommunen, Nah- und Fernheizwerke, Siedlungsgenossenschaften, private Endverbraucher uvw.
Unser Produktsortiment umfasst sowohl hochwertige Chemikalien, wie z.B. Korrosionsschutz oder Entkalkungs-/Entrostungsprodukte, als auch Wasseraufbereitungsgeräte wie z.B.: Enthärtungs-, Umkehrosmose- und Ultrafiltrationsanlagen. Überall, wo Wasser für Menschen genutzt werden soll, müssen Menschen Wasser nutzbar machen. Wir bei Thermochema können gemeinsam mit unseren Partnern sowohl präventiv Maßnahmen treffen, um diese Nutzung zu optimieren, oder bereits eingetretene unerwünschte Beeinträchtigungen, wie z.B. Verkalkungen oder Verschlammungen beheben und anschließend das Wasser normgerecht zu behandeln. Wir sind seit über 50 Jahren zusammen mit unseren Partnern auf einem gemeinsamen Weg, um sowohl kosteneffiziente Standardlösungen, sowie genau auf Kundenbedürfnisse abgestimmte Lösungen in der chem.-techn. Branche anzubieten. Durch unsere exzellente Qualität, kundenspezifische Beratung und langfristige Partnerschaften haben wir uns am Markt einen nachhaltigen Namen erarbeitet. Unser tägliches Handeln fördert die Langlebigkeit Ihrer Anlagen. Damit werden bestehende Systeme nachhaltig nutzbar gemacht, Austauschzyklen minimiert und wertvolle Ressourcen werden geschont. Mit Thermochema maximieren Sie die Energieeffizienz Ihrer Heiz- und Kühlsysteme, wodurch wir wesentlich zum ressourcenschonenden Betrieb Ihrer Anlagen beitragen, und laufende Kosten reduzieren.
System. Wasser. Aufbereitung.
Mit Thermochema maximieren Sie die Energieeffizienz Ihrer Heiz- und Kühlsysteme, wodurch wir wesentlich zum ressourcenschonenden Betrieb Ihrer Anlagen beitragen, und laufende Kosten reduzieren.
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FAQ
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Kontaktieren Sie unsWas ist Systemwasser?
Systemwasser ist das Wasser, das in geschlossenen technischen Kreisläufen wie Heizungs-, Kühl- oder Klimaanlagen zirkuliert. Es dient als Wärmeträgermedium und muss spezifische Qualitätsanforderungen erfüllen, um Kalkablagerungen, Korrosion und Schlammbildung zu vermeiden. Im Gegensatz zu Trinkwasser wird Systemwasser nicht konsumiert, unterliegt aber eigenen Normen wie der österreichischen ÖNORM H 5195 oder der deutschen VDI 2035.
Was ist der Unterschied zwischen Füllwasser und Systemwasser?
Füllwasser ist das Wasser, das initial oder nach Teilentleerung in eine Anlage eingefüllt wird – meist aus dem Trinkwassernetz und meist aufbereitet (enthärtet oder entsalzt). Systemwasser ist das in der Anlage zirkulierende Wasser, das sich nach Einfüllung durch Reaktionen mit Anlagenmaterial und zugegebenem Korrosionsschutz verändert. Füllwasser ist der Ausgangszustand, Systemwasser der Betriebszustand. Beide müssen jeweils definierten Qualitätsanforderungen entsprechen.
Muss ich Systemwasser aufbereiten?
Ja, die Aufbereitung von Systemwasser ist in den meisten modernen Heizungsanlagen technisch zwingend erforderlich und durch Normen wie die ÖNORM H 5195 oder die VDI 2035 vorgeschrieben. Insbesondere bei Wärmepumpen, Brennwertkesseln, Flächenheizungen und größeren Anlagen gelten enge Grenzwerte für Härte, Leitfähigkeit und den pH-Wert. Unaufbereitetes Wasser führt zu Leistungsverlust, Korrosion, Kalkablagerungen und Garantieverlust. Professionelle Aufbereitung ist daher unabdingbar.
Was kostet eine professionelle Systemwasseraufbereitung?
Die Kosten einer professionellen Systemwasseraufbereitung liegen für ein Einfamilienhaus typischerweise bei 500-2.000 Euro für Erstaufbereitung inklusive Spülung, Entsalzung und Korrosionsschutz. Größere Gewerbe- oder Industrieanlagen kosten unter Umständen deutlich mehr. Die Investition amortisiert sich in der Regel durch Energieeinsparungen und vermiedene Reparaturen.
Warum ist eine Systemwasseranalyse im Labor überhaupt notwendig?
Eine Wasseranalyse im Labor ist notwendig, um die tatsächliche Zusammensetzung und Qualität von Trink-, System- oder Prozesswasser zuverlässig zu bestimmen. Zertifizierte Laboratorien bieten zudem die Möglichkeit, Wasseranalysen präzise, zuverlässig und nach standardisierten Methoden zu messen. Ergebnisse liefern die Grundlage für gesetzeskonforme bzw. normgerechte Aufbereitung, Haftungssicherheit und den Schutz von Anlagen, Mitarbeitern und Endverbrauchern.
Wie oft muss mein Systemwasser im Labor geprüft werden?
Systemwasser sollte regelmäßig im Labor geprüft werden. Bei Heizungsanlagen in Österreich nach ÖNORM H5151 jährlich (bei Anlageninhalt über 5.000 Liter) oder zweijährlich (bei Anlageninhalt unter 5.000 Liter). Nach VDI 2035, welche für Deutschland relevant ist, müssen Systemwässer jährlich überprüft werden. In kritischen Anwendungen (Kühlkreisläufe, Dampfkessel, Industriesysteme) empfehlen sich halbjährliche oder quartalsweise Analysen, je nach Relevanz. Nach Neubefüllung, Reparaturen oder getätigten Wasseraufbereitungsmaßnahmen ist eine sofortige Prüfung erforderlich. Regelmäßige Kontrolle verlängert durch die Möglichkeit gezielt und vorzeitig Gegensteuern die Anlagenlebensdauer erheblich und trägt in der Regel zu erheblichen Kostensenkungen über die Lebensdauer der Anlage bei.
Kann ich die Systemwasserprobe auch selbst entnehmen und einschicken?
Ja, sofern die Systemwasserprobe richtig entnommen wird, und der Erhebungsbogen ordnungsgemäß ausgefüllt wird, ist eine Probenahme durch den Betreiber der Anlage jederzeit möglich. Geeignete Hilfsmittel (Anleitung zur Vorgehensweise, Erhebungsbogen,…) finden Sie einfach und kostenlos zum Download auf unserer Homepage.
Wie läuft eine professionelle Systemwasserprobenahme ab?
Für eine fachgerechte Probenahme eines Systemwassers gemäß ÖNORM H5195 bzw. VDI 2035 wird zunächst mindestens 1 Liter Wasser aus dem Entnahmehahn abgelassen, um Ablagerungen auszuspülen. Anschließend wird etwa 1 Liter an einer gut durchströmten Stelle entnommen und in saubere Probenflaschen gefüllt, um Verfälschungen zu vermeiden. Danach ist ein Erhebungsbogen vollständig auszufüllen und mit der Probe ins Labor zu senden. Nur vollständige Angaben ermöglichen eine korrekte Bewertung. Bei Systemwasseranalysen sind neben der Analyse des Systemwassers auch die Analyse des Rohwassers (Füllwassers) nötig, um normgerechte Empfehlungen tätigen zu können. Thermochema bietet dieses Service kostenlos an, um Empfehlungen punktgenau treffen zu können.
Muss Systemwasser mit Korrosionsschutz aufbereitet werden?
Ja, Systemwasser sollte unbedingt mit Korrosionsschutz aufbereitet werden, insbesondere in geschlossenen Heizungs- und Kühlkreisläufen, sowie halboffenen und offenen Kühlsystmeen. Die VDI 2035 und ÖNORM H 5195 empfehlen den Einsatz geeigneter Korrosionsinhibitoren, um Rohre, Pumpen und Wärmetauscher aus unterschiedlichen Metallen (Stahl, Kupfer, Aluminium) dauerhaft zu schützen. Der Korrosionsschutz sollte auf die Materialkombination und Wasserqualität abgestimmt sein und sowohl in Unter- als auch Überkonzentration keine Komplikationen in der Anlage hervorrufen.
Muss man Heizungswasser (Systemwasser) laut ÖNORM H5195 oder VDI 2035 enthärten?
Laut ÖNORM H 5195 und VDI 2035 muss Heizungswasser nicht pauschal immer enthärtet werden. Entscheidend sind Wasserhärte, Anlagenvolumen und Werkstoffe. Beide Regelwerke fordern Grenzwerte für Härte, Leitfähigkeit und pH-Wert, um Kalk und Korrosion zu vermeiden. Wird Rohwasser diesen Anforderungen nicht gerecht (was meistens der Fall ist), ist eine Enthärtung oder sogar Entsalzung notwendig. Ziel ist stets ein stabiler, schadensfreier Betrieb über lange Zeit. In beiden Fällen muss das Wasser anschließend vor Korrosionen geschützt werden.
Wie oft sollte das Systemwasser kontrolliert werden?
Systemwasser sollte regelmäßig im Labor geprüft werden. Bei Heizungsanlagen in Österreich nach ÖNORM H5151 jährlich (bei Anlageninhalt über 5.000 Liter) oder zweijährlich (bei Anlageninhalt unter 5.000 Liter). Nach VDI 2035, welche für Deutschland relevant ist, müssen Systemwässer jährlich überprüft werden. In kritischen Anwendungen (Kühlkreisläufe, Dampfkessel, Industriesysteme) empfehlen sich halbjährliche oder quartalsweise Analysen, je nach Relevanz. Nach Neubefüllung, Reparaturen oder getätigten Wasseraufbereitungsmaßnahmen ist eine sofortige Prüfung erforderlich. Regelmäßige Kontrolle verlängert durch gezielte Maßnahmen die Anlagenlebensdauer erheblich und trägt in der Regel zu erheblichen Kostensenkungen über die Lebensdauer der Anlage bei.
Wie viel Energie und Kosten spart eine korrekte Systemwasseraufbereitung ein?
Eine korrekte Systemwasseraufbereitung kann den Energieverbrauch um 10-15% senken, da Kalkablagerungen und Magnetitschlamm den Wärmeübergang erheblich verschlechtern. Bei einem typischen Einfamilienhaus entspricht das jährlichen Einsparungen von 200-500 Euro Heizkosten. Zusätzlich werden teure Reparaturen an Pumpen, Ventilen und Kesseln vermieden. über die Lebensdauer einer Heizungsanlage (20+ Jahre) summieren sich die Einsparungen rechnerisch somit auf mehrere Tausend Euro.
Wer haftet bei Schäden durch falsche Wasserqualität?
Bei Schäden durch falsche Wasserqualität haftet grundsätzlich der Betreiber der Anlage – also der Unternehmer oder Haushaltsinhaber. Die Betreiberpflicht umfasst Einhaltung der einschlägigen Normen, regelmäßige Wartung und Dokumentation. Bei Versicherungsschäden wird in der Regel das Einhalten der ÖNORM H 5195 oder der VDI 2035 geprüft.
Enthärtung oder Entsalzung – was ist der Unterschied?
Bei der Enthärtung werden nur die Härtebildner Calcium und Magnesium mittels Ionenaustausch entfernt – das Wasser wird weich, bleibt aber mineralhaltig (Natriumgehalt steigt). Bei der Entsalzung werden alle gelösten Salze und Mineralien entfernt, typischerweise durch Mischbettpatronen (Kationen und Anionenharze) oder Umkehrosmoseanlage. Für Heizungen genügt oft Enthärtung; für Dampfkessel, Befüllwasser größer Anlagen oder Reinraumanwendungen ist Entsalzung erforderlich. Ob eine Enthärtung ausreicht, oder das Wasser entsalzt werden muss, hängt von der gültigen Norm, den Herstellerangaben, der Füllwasserqualität und den Betriebsverhältnissen ab.
Muss man Systemwasser enthärten oder entsalzen?
Grundsätzlich ist eine Enthärtung des Systemwassers ausreichend. Das enthärtete Füllwasser ist in der Regel stabiler als das entsalzte Füllwasser und die Aufbereitung ist meist kostengünstiger. Bei Systemen mit wasserberührten Bauteilen aus Aluminium oder bei Füllwässern mit erhöhtem Salzgehalt, reicht eine Enthärtung in der Regel nicht mehr aus. In diesen Fällen sollte eine Entsalzung durchgeführt werden. In beiden Fällen muss das Wasser mit Korrosionsschutz stabilisert werden.
Sind die Produkte von Thermochema mit den gängigen Normen (z.B. ÖNORM H 5195-1) konform?
Ja, die Korrosionsschutz-Produkte von Thermochema sind auf die Anforderungen der ÖNORM H 5195-1 (Österreich) und VDI 2035 (Deutschland) abgestimmt.
Sind die Produkte von Thermochema umweltverträglich und sicher in der Handhabung?
Die Korrosionsschutz-Produkte von Thermochema erfüllen die geltenden Umwelt- und Sicherheitsvorschriften (REACH, CLP). Sie sind, wo technisch möglich, biologisch abbaubar formuliert und mit Sicherheitsdatenblätern dokumentiert.
Wann ist eine Wasseraufbereitung zwingend erforderlich?
Eine Wasseraufbereitung ist jedenfalls erforderlich: bei Heizungsanlagen nach VDI 2035 und ÖNORM H 5195 (abhängig von Anlagenvolumen und Leistung), bei Dampfkesseln und Kesselspeisewasser, in Kühlkreisläufen mit Legionellen-Risiko, bei industriellen Prozessen mit spezifischen Qualitätsanforderungen sowie bei Grenzwertüberschreitungen im Rohwasser. Wasser aufzubereiten ist Stand der Technik und für Fachbetriebe unerlässlich.
Warum ist die Aufbereitung von System- und Prozesswässern so wichtig?
Die Aufbereitung von System- und Prozesswässern ist essenziell, weil unbehandeltes Wasser Kalkablagerungen, Korrosion, Schlammbildung und Keimbelastung verursacht. Die Folgen sind Effizienzverluste, erhöhte Energiekosten, vorzeitiger Anlagenverschleiß, Stillstandszeiten und teure Reparaturen. Fachgerechte Wasseraufbereitung schützt die Investition, senkt Betriebskosten um bis zu 15%, verlängert die Anlagenlebensdauer und sichert die Produkt- und Prozessqualität nachhaltig.