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WASSERAUFBEREITUNG

Frostschutz

Thermochema bietet äußerst hochwertigen und vielseitig einsetzbaren Frostschutz auf Basis Propylen- bzw. Ethylenglykol für Heiz- und Kühlsysteme wie beispielsweise Solaranlagen, Solekreise von Wärmepumpen oder industrielle Kühlsysteme. Dabei legen wir besonderen Wert auf die Langlebigkeit unseres Frostschutzes und auf den Schutz Ihrer Anlage.

Solaranlage mit Rohren für Frostschutz-Flüssigkeit
Diagramm Frostschutz für Kühl- und Heizungswasser

FACHWISSEN

Warum ist Frostschutz so wichtig?

Frostschutz für Systemwässer ist wichtig, um Heizungs-, Kühl- und Solaranlagen vor Frostschäden zu schützen. Gefrierendes Wasser kann Leitungen, Wärmetauscher und Pumpen beschädigen oder zerstören. Hochwertiger Frostschutz verhindert nicht nur das Einfrieren, sondern schützt zusätzlich vor Korrosion, Ablagerungen und Verschleiß. Wichtig ist die richtige Konzentration des Frostschutzmittels, damit Schutzwirkung und Wärmeübertragung erhalten bleiben. Außerdem sollte das Produkt mit den verwendeten Materialien und Dichtungen kompatibel sein. Hochwertige Produkte besitzen Korrosionsinhibitoren und damit eine lange Lebensdauer. Regelmäßige Kontrolle von Frostschutzgehalt und Wasserqualität sorgt für einen sicheren und effizienten Betrieb der gesamten Anlage über viele Jahre hinweg.

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FAQs

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Warum werden Wärmeträger mit Frostschutz eingesetzt?

Frostschutzgefüllte Wärmeträger verhindern das Einfrieren von Heizungs-, Kühl-, Solar- und Wärmepumpensystemen bei niedrigen Temperaturen. Gleichzeitig schützen hochwertige Wärmeträgermedien die Anlage vor Korrosion, Ablagerungen und Materialschäden. Dadurch wird die Betriebssicherheit erhöht und die Lebensdauer der gesamten Anlage verlängert.

Was schreibt die ÖNORM H 5195 für frostschutzgefüllte Anlagen vor?

Die ÖNORM H 5195 beschreibt die Anforderungen an die Wasserqualität und den Betrieb von Heizungsanlagen. Bei frostschutzgefüllten Systemen fordert sie unter anderem, dass das Wärmeträgermedium regelmäßig überprüft wird. Entscheidend sind dabei unter anderem Frostschutzkonzentration, pH-Wert, Korrosionsschutz und der allgemeine Zustand des Mediums. Nur so kann ein sicherer und langfristig wirtschaftlicher Anlagenbetrieb gewährleistet werden.

Warum muss ein Frostschutzmedium regelmäßig überprüft werden?

Frostschutzmedien unterliegen einer natürlichen Alterung. Durch hohe Temperaturen, Sauerstoffeintrag oder chemische Belastungen können Korrosionsinhibitoren verbraucht werden und sich die Eigenschaften des Mediums verändern. Regelmäßige Analysen ermöglichen es, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen einzuleiten, bevor Korrosion oder andere Schäden entstehen.

Wie oft sollte ein frostschutzgefüllter Wärmeträger kontrolliert werden?

Die Kontrolle sollte im Rahmen der regelmäßigen Anlagenwartung erfolgen. Insbesondere bei älteren Anlagen oder Systemen mit hohen thermischen Belastungen empfiehlt sich eine wiederkehrende Überprüfung der Frostschutzkonzentration, des pH-Werts sowie der Wirksamkeit des Korrosionsschutzes. Regelmäßige Analysen helfen, die Betriebssicherheit langfristig zu erhalten. Die ÖNORM H5195-2 schreibt eine jährliche regelmäßige Überprüfung ab einem Volumen von 250 Liter bzw. eine zweijährliche Überprüfung unter 250 Liter Inhalt vor.

Warum ist die Wahl des richtigen Wärmeträgermediums so wichtig?

Nicht jedes Frostschutzprodukt eignet sich für jede Anlage. Die Auswahl richtet sich nach Einsatzbereich, Betriebstemperaturen sowie den verbauten Werkstoffen. Ein ungeeignetes Medium kann die Wärmeübertragung verschlechtern oder Werkstoffe angreifen. Deshalb sollte das Wärmeträgermedium immer auf die technischen Anforderungen der jeweiligen Anlage abgestimmt sein.

Woran erkennt man ein hochwertiges Frostschutzmedium?

Ein hochwertiges Wärmeträgermedium besteht nicht nur aus Glykol und Wasser. Entscheidend sind ein ausgewogenes Additivpaket mit leistungsfähigen Korrosionsinhibitoren, eine hohe thermische Stabilität, gute Materialverträglichkeit sowie eine lange Standzeit. Qualitativ hochwertige Produkte sorgen für einen zuverlässigen Frostschutz und schützen die gesamte Anlage dauerhaft vor Korrosion und Ablagerungen.

Können verschiedene Frostschutzprodukte miteinander gemischt werden?

Grundsätzlich nein. Auch wenn viele Frostschutzmedien auf derselben Glykolbasis beruhen, unterscheiden sich die verwendeten Korrosionsinhibitoren und Additivpakete teilweise erheblich. Beim Mischen können sich die Schutzwirkungen gegenseitig beeinträchtigen oder chemische Reaktionen auftreten, die die Leistungsfähigkeit des Wärmeträgers reduzieren. Vor einer Nachfüllung sollte deshalb immer geprüft werden, welches Medium bereits in der Anlage vorhanden ist. Gegebenfalls muss das System entleert, gespült und anschließend neu befüllt werden.

Was passiert, wenn ein Frostschutzmedium überaltert ist?

Mit zunehmender Betriebsdauer können sich die Eigenschaften des Wärmeträgers verschlechtern. Der pH-Wert kann absinken, Korrosionsinhibitoren werden verbraucht und der Korrosionsschutz nimmt ab. Die Folge können Korrosion, Ablagerungen, verminderte Wärmeübertragung oder Schäden an Anlagenteilen sein. Eine regelmäßige Analyse zeigt frühzeitig, ob das Medium noch den Anforderungen entspricht oder ausgetauscht werden sollte.

Warum lohnt sich die regelmäßige Analyse von frostschutzgefüllten Wärmeträgern?

Eine regelmäßige Überprüfung stellt sicher, dass Frostschutz, Korrosionsschutz und chemische Stabilität dauerhaft gewährleistet sind. Gleichzeitig lassen sich Veränderungen des Mediums frühzeitig erkennen, bevor kostspielige Schäden oder Anlagenstillstände entstehen. Die Analyse ist damit ein wichtiger Bestandteil einer vorbeugenden Anlagenwartung und trägt dazu bei, die Anforderungen der ÖNORM H 5195 einzuhalten sowie die Lebensdauer und Effizienz der gesamten Anlage nachhaltig zu sichern.

Wie lange hält der Frostschutz in einer Solaranlage?

Die Lebensdauer einer Solarflüssigkeit hängt von ihrer Qualität sowie den Betriebsbedingungen der Anlage ab. Hohe Temperaturen, häufige Stagnationsphasen und die natürliche Alterung des Wärmeträgers können dazu führen, dass sich die Frostschutz- und Korrosionsschutzeigenschaften mit der Zeit verschlechtern. Hochwertige Solarflüssigkeiten erreichen unter günstigen Bedingungen oft länger als 10 Jahre. Dennoch sollte nicht allein das Alter ausschlaggebend sein – entscheidend ist der tatsächliche Zustand des Mediums, der sich am besten durch eine fachgerechte Analyse beurteilen lässt.

Muss die Solarflüssigkeit regelmäßig überprüft werden?

Ja. Eine regelmäßige Kontrolle der Solarflüssigkeit ist empfehlenswert, um die Betriebssicherheit und Effizienz der Solaranlage langfristig zu gewährleisten. Dabei werden unter anderem Frostschutzkonzentration, pH-Wert und der Zustand der Korrosionsinhibitoren überprüft. Sind diese Werte nicht mehr im Sollbereich, kann die Solarflüssigkeit ihre Schutzfunktion verlieren und Korrosion oder Schäden an Kollektoren, Wärmetauschern und Rohrleitungen begünstigen. Durch regelmäßige Analysen lassen sich notwendige Maßnahmen frühzeitig erkennen und kostspielige Reparaturen häufig vermeiden.