Überall wo Menschen Wasser verwenden, muss Wasser für Menschen nutzbar gemacht werden. Je nachdem welchem Verwendungszweck Wasser dienen soll, bereiten wir dieses gezielt und mit größter Sorgfalt auf. Dabei lässt sich Wasser je nach Nutzung in unterschiedliche Kategorien einteilen. Thermochema ist spezialisiert auf die Aufbereitung von Heiz- und Kühlwässern (Systemwässer), Trinkwässern, sowie Prozesswässern.
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FACHWISSEN
Was bedeutet Wasseraufbereitung im Allgemeinen?
Wasseraufbereitung bezeichnet alle technischen und chemischen Maßnahmen, mit denen Wasser gezielt in seiner Qualität verändert wird, um es für einen bestimmten Zweck nutzbar zu machen. Bei der Heiz- und Kühlwasseraufbereitung liegt der Fokus darauf, Korrosion, Kalkablagerungen und mikrobiologisches Wachstum zu vermeiden, damit Anlagen effizient und langlebig arbeiten. Die Trinkwasseraufbereitung dient dem Schutz der Gesundheit und stellt sicher, dass Wasser hygienisch einwandfrei, geschmacklich neutral und frei von Schadstoffen ist. In der Prozesswasseraufbereitung wird Wasser an industrielle Anforderungen angepasst, etwa durch Enthärtung, Entsalzung oder Filtration, um Produktionsprozesse sicher, konstant und wirtschaftlich zu gewährleisten.
Lösungen für den Profi
Aquaphor by
Thermochema
Wasseraufbereitung heißt Perfektion, die keinen Spielraum für Zufälle lässt. Thermochema verbindet mit Aquaphor Professional das Beste aus zwei Welten: langjähriges Know-How in der Wasseraufbereitung sowie hochqualitative und kosteneffiziente Wasseraufbereitungsprodukte. Mit Aquaphor by Thermochema sind Sie auf der sicheren Seite.
System. Wasser. Technik
Mit Thermochema maximieren Sie die Energieeffizienz Ihrer Heiz- und Kühlsysteme, wodurch wir wesentlich zum ressourcenschonenden Betrieb Ihrer Anlagen beitragen, und laufende Kosten reduzieren.
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Bereit für sauberes Wasser?
Thermochema produziert und handelt mit Produkten und Geräten zur Heiz-, Kühl-, Prozess- und Trinkwasseraufbereitung. Unser geschätzter und beständig wachsender Kundenstock umfasst Installateurbetriebe und Anlagenbauer, industrielle und gewerbliche Endkunden, Kessel- und Wärmepumpenhersteller, Gesundheitseinrichtungen, wie Krankenhäuser und Gesundheitszentren, Kommunen, Nah- und Fernheizwerke, Siedlungsgenossenschaften, private Endverbraucher uvw.
Unser Produktsortiment umfasst sowohl hochwertige Chemikalien, wie z.B. Korrosionsschutz oder Entkalkungs-/Entrostungsprodukte, als auch Wasseraufbereitungsgeräte wie z.B.: Enthärtungs-, Umkehrosmose- und Ultrafiltrationsanlagen. Überall, wo Wasser für Menschen genutzt werden soll, müssen Menschen Wasser nutzbar machen. Wir bei Thermochema können gemeinsam mit unseren Partnern sowohl präventiv Maßnahmen treffen, um diese Nutzung zu optimieren, oder bereits eingetretene unerwünschte Beeinträchtigungen, wie z.B. Verkalkungen oder Verschlammungen beheben und anschließend das Wasser normgerecht zu behandeln. Wir sind seit über 50 Jahren zusammen mit unseren Partnern auf einem gemeinsamen Weg, um sowohl kosteneffiziente Standardlösungen, sowie genau auf Kundenbedürfnisse abgestimmte Lösungen in der chem.-techn. Branche anzubieten. Durch unsere exzellente Qualität, kundenspezifische Beratung und langfristige Partnerschaften haben wir uns am Markt einen nachhaltigen Namen erarbeitet. Unser tägliches Handeln fördert die Langlebigkeit Ihrer Anlagen. Damit werden bestehende Systeme nachhaltig nutzbar gemacht, Austauschzyklen minimiert und wertvolle Ressourcen werden geschont. Mit Thermochema maximieren Sie die Energieeffizienz Ihrer Heiz- und Kühlsysteme, wodurch wir wesentlich zum ressourcenschonenden Betrieb Ihrer Anlagen beitragen, und laufende Kosten reduzieren.
FAQ
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Das sind die am häufigsten gestellten:
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Kontaktieren Sie unsWas versteht man allgemein unter Wasseraufbereitung?
Wasseraufbereitung bezeichnet alle technischen Massnahmen, um Wasser für einen bestimmten Verwendungszweck nutzbar zu machen. Dabei werden unerwünschte Inhaltsstoffe wie Kalk, Salze, Schwermetalle, Keime, Partikel oder Gase entfernt und gegebenfalls gezielte Komponenten zugeführt (Remineralisierung, Korrosionsschutz). Typische Verfahren sind Filtration, Ionenaustausch, Umkehrosmose, Desinfektion und chemische Dosierung – angepasst an die geforderte Wasserqualität. Dabei wird stark unterschieden, ob es sich um Trinkwässer, Prozesswässer oder Systemwässer handelt.
Was versteht man unter Prozesswasseraufbereitung?
Prozesswasseraufbereitung ist die gezielte Aufbereitung von Wasser für industrielle Fertigungs-, Kühl-, Spül- oder Produktionsprozesse. Im Gegensatz zur Trinkwasseraufbereitung richtet sich die Qualität nicht nach der Trinkwasserverordnung, sondern nach den prozesstechnischen Anforderungen – etwa hochreines Wasser in der Halbleiterindustrie, enthärtetes Kesselspeisewasser oder korrosionsfreies Kühlwasser. Hier sollte man sich an die jeweils gültigen Normen und Verordnungen halten, wie z.b. der ÖNORM H5195 für Systemwässer.
Warum ist die Aufbereitung von System- und Prozesswässern so wichtig?
Die Aufbereitung von System- und Prozesswässern ist essenziell, weil unbehandeltes Wasser Kalkablagerungen, Korrosion, Schlammbildung und Keimbelastung verursacht. Die Folgen sind Effizienzverluste, erhöhte Energiekosten, vorzeitiger Anlagenverschleiß, Stillstandszeiten und teure Reparaturen. Fachgerechte Wasseraufbereitung schützt die Investition, senkt Betriebskosten um bis zu 15%, verlängert die Anlagenlebensdauer und sichert die Produkt- und Prozessqualität nachhaltig.
Welche Normen und Gesetze müssen Unternehmen beachten?
Unternehmen müssen je nach Wassereinsatz verschiedene Normen und Gesetze beachten, wie z.B.: Trinkwasserverordnung (TWVO) und ÖNORM B 5014 für Trinkwasser, VDI 2035 für Heizungswasser, VDI 2047 für Kühlkreisläufe, VDI 6023 für Hygiene in Trinkwasseranlagen, EN 12952 für Kesselspeisewasser sowie ÖNORM H 5195 für Heizungs- und Kühlwasser in Österreich. Hinzu kommen Arbeits-, Umwelt- und Biozidrecht. Die Folgen durch Nichteinhaltung von Normen und Gesetze reichen von Effizienzverlusten über Systemversagen hin bis zu Haftungsthemen und gesetzlichen Folgen.
Wer haftet bei Schäden durch falsche Wasserqualität?
Bei Schäden durch falsche Wasserqualität haftet grundsätzlich der Betreiber der Anlage – also der Unternehmer oder Haushaltsinhaber. Die Betreiberpflicht umfasst Einhaltung der einschlägigen Normen, regelmäßige Wartung und Dokumentation. Bei Versicherungsschäden wird in der Regel das Einhalten der ÖNORM H 5195 oder der VDI 2035 geprüft.
Welche Vorteile bietet aufbereitetes Wasser für meine Anlage?
Aufbereitetes Wasser bietet zahlreiche Vorteile: Schutz vor Kalkablagerungen in Rohren, Kesseln und Wärmetauschern, bis zu 15% niedrigerer Energieverbrauch, verlängerte Lebensdauer von Pumpen, Ventilen und Puffern, weniger Stillstandszeiten durch Wartung und Defekte, normkomforme Wasserqualität, sowie geringere Betriebskosten und höhere Prozesszuverlässigkeit. Die Investition amortisiert sich meist innerhalb weniger Jahre.
Enthärtung oder Entsalzung – was ist der Unterschied?
Bei der Enthärtung werden nur die Härtebildner Calcium und Magnesium mittels Ionenaustausch entfernt – das Wasser wird weich, bleibt aber mineralhaltig (Natriumgehalt steigt). Bei der Entsalzung werden alle gelösten Salze und Mineralien entfernt, typischerweise durch Mischbettpatronen (Kationen und Anionenharze) oder Umkehrosmoseanlage. Für Heizungen genügt oft Enthärtung; für Dampfkessel, Befüllwasser größer Anlagen oder Reinraumanwendungen ist Entsalzung erforderlich. Ob eine Enthärtung ausreicht, oder das Wasser entsalzt werden muss, hängt von der gültigen Norm, den Herstellerangaben, der Füllwasserqualität und den Betriebsverhältnissen ab.
Wann ist eine Wasseraufbereitung zwingend erforderlich?
Eine Wasseraufbereitung ist jedenfalls erforderlich: bei Heizungsanlagen nach VDI 2035 und ÖNORM H 5195 (abhängig von Anlagenvolumen und Leistung), bei Dampfkesseln und Kesselspeisewasser, in Kühlkreisläufen mit Legionellen-Risiko, bei industriellen Prozessen mit spezifischen Qualitätsanforderungen sowie bei Grenzwertüberschreitungen im Rohwasser. Wasser aufzubereiten ist Stand der Technik und für Fachbetriebe unerlässlich.
Wie wirkt sich schlechte Wasserqualität auf meine Energiekosten aus?
Schlechte Wasserqualität erhöht die Energiekosten erheblich. Bereits 1 mm Kalkablagerung in Wärmetauschern steigert den Energiebedarf um 8-10%, 2 mm Kalk um bis zu 20%. Kalk wirkt als Isolierschicht und verhindert effiziente Wärmeübertragung. Zusätzlich erhöht Korrosionsschlamm den Pumpenwiderstand. Über die Anlagenlebensdauer können so mehrere Tausend Euro Mehrkosten entstehen, die durch Wasseraufbereitung vermeidbar wären. Schlechte Wasserqualität verursacht nicht nur Kosten, sondern kann auch zum Totalausfall der Heizungsanlage führen.
Wie finde ich die passende Lösung für meine spezifische Anlage?
Die passende Wasseraufbereitungslösung finden Sie in drei Schritten: 1) Umfassende Wasseranalyse des Ist-Zustands, 2) Erhebung der Anlagenparameter (Wassermenge, Leistung des Wärmeerzeugers, etc…), 3) Beratung durch einen spezialisierten Fachbetrieb. gegebenfalls mit Vor-Ort-Begutachtung. Eine maßgeschneiderte Lösung berücksichtigt Investitions- und Betriebskosten, Platzverhältnisse, Wartungsaufwand und einschlägige Normen.
Muss Systemwasser mit Korrosionsschutz aufbereitet werden?
Ja, Systemwasser sollte unbedingt mit Korrosionsschutz aufbereitet werden, insbesondere in geschlossenen Heizungs- und Kühlkreisläufen, sowie halboffenen und offenen Kühlsystmeen. Die VDI 2035 und ÖNORM H 5195 empfehlen den Einsatz geeigneter Korrosionsinhibitoren, um Rohre, Pumpen und Wärmetauscher aus unterschiedlichen Metallen (Stahl, Kupfer, Aluminium) dauerhaft zu schützen. Der Korrosionsschutz sollte auf die Materialkombination und Wasserqualität abgestimmt sein und sowohl in Unter- als auch Überkonzentration keine Komplikationen in der Anlage hervorrufen.
Was passiert, wenn die Wasserqualität nicht der Norm entspricht?
Entspricht die Wasserqualität nicht der Norm (ÖNORM H 5195 oder VDI 2035), drohen gravierende Folgen: Kalkablagerungen in Wärmetauschern mindern die Effizienz um bis zu 20%, Korrosion beschädigt Rohre und Komponenten, Schlammbildung verstopft Heizkörper, Pumpen und Fußbodenheizungen. Herstellergarantien von Kesseln und Wärmepumpen können erlöschen, Versicherungsleistungen entfallen. Zudem drohen erhöhte Energiekosten und vorzeitige, teure Sanierungen der gesamten Anlage.