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WASSERAUFBEREITUNG

Korrosionsschutz

Keine Anlage kann ohne entsprechende Maßnahmen korrosionsfrei betrieben werden. Korrosionsschutz ist in der Systemwasseraufbereitung entscheidend, um Schäden an Leitungen, Wärmetauschern und Kesseln zu verhindern. Korrosion führt zu Materialabbau, Undichtigkeiten und Effizienzverlusten. Durch gezielte Schutzmaßnahmen bleiben Anlagen langlebig, betriebssicher und energieeffizient.

Funktionsweise Korrosionsschutz in Heizungsanlagen
Diagramm Korrosionsschutz vorher-nachher Vergleich

FACHWISSEN

Warum ist Korrosionsschutz so wichtig?

Keine technische Anlage kann ohne geeignete Maßnahmen dauerhaft korrosionsfrei betrieben werden. Korrosionsschutz ist daher ein zentraler Bestandteil der professionellen Systemwasseraufbereitung. Er schützt Leitungen, Wärmetauscher, Kessel und andere wasserführende Komponenten vor schädlichen chemischen und elektrochemischen Reaktionen. Unbehandelte Korrosion führt zu Materialabbau, Lochfraß, Rissbildung und Undichtigkeiten.

Wasserseitige Korrosionen verursachen zudem Ablagerungen und Schlamm, die den Wärmeübergang verschlechtern und den Energieverbrauch erhöhen. Verengte Rohrquerschnitte beeinträchtigen die Durchströmung und können Pumpen sowie Ventile beschädigen. Im schlimmsten Fall kommt es zu Anlagenausfällen oder teuren Stillständen. Durch gezielte Schutzmaßnahmen bleiben Systeme langlebig, betriebssicher und dauerhaft effizient.

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Korrosionsschutz

Korofin plus: Der unsichtbare Schutzschild für Ihre Heizung

Korofin plus ist ein hocheffektiver, molybdänfreier Korrosionsschutz und Härtestabilisator für geschlossene Heizungssysteme, der in Zentralheizungen, Wärmepumpen und Fußbodenheizungen eingesetzt wird. Das Produkt bildet einen unsichtbaren Schutzfilm auf allen metallischen Bauteilen und verhindert so zuverlässig Rost, Schlamm, Lochfraß und Kalkablagerungen. Dies sichert eine dauerhaft optimale Wärmeübertragung, senkt den Energieverbrauch spürbar und schützt die gesamte Anlage vor teuren Verschleißschäden. Durch die Verlängerung der Lebensdauer der Heizung und den Verzicht auf giftige Zusätze bietet Korofin plus eine wirtschaftliche sowie umweltfreundliche Lösung für einen wartungsarmen, sicheren Anlagenbetrieb. Korofin plus geht im Gegensatz zu vielen anderen Korrosionsschutzprodukten keine chemische Verbindung mit dem Medium ein, dadurch sind auch Unter- und Überdosierungen (bis zu 100%) vollkommen unbedenklich.

FAQ

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Das sind die am häufigsten gestellten:

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Warum ist aktiver Korrosionsschutz für mein Heizungswasser unverzichtbar?

Aktiver Korrosionsschutz im Heizungswasser ist unverzichtbar, weil ohne Schutzadditive Sauerstoff und aggressive Salze Stahl, Guss und Aluminium angreifen. Die Folgen sind Lochfraß, Schlamm und Schäden an Pumpen sowie Wärmetauschern. Geeignete Inhibitoren stabilisieren den pH-Wert, binden Sauerstoff und bilden eine Schutzschichten – gemäß ÖNORM H 5195-1 und VDI 2035.

Warum ist aktiver Korrosionsschutz für mein Kühlwasser unverzichtbar?

Aktiver Korrosionsschutz im Kühlwasser verhindert, dass Sauerstoff, Salze und Mikroorganismen Metalle angreifen und Ablagerungen bilden. Unaufbereitetes Kühlwasser führt zu Lochfraß, Biofouling und Leistungsverlust im Wärmetauscher. Korrosionsschutz-Inhibitoren stabilisieren den pH-Wert, haben eine keimhemmende Wirkung, hemmen Abtragungen durch Korrosion durch den Aufbau einer Schutzschicht und verlängern die Lebensdauer der Kühlanlage erheblich.

Woran erkenne ich, dass meine Anlage bereits von Korrosion betroffen ist?

Anzeichen für Korrosion in einer Anlage sind braun-rotes oder schwarzes Wasser, Schlamm im Wärmetauscher, verstopfte Filter, steckengebliebene Umwälzpumpen, Undichtheiten, Heizkörper oder Fußbodenkreise, die nicht mehr warm werden, uvw… Eine Laboranalyse des Systemwassers gibt Aufschluss, ob bereits Korrosionen stattgefunden haben und sofortige Gegenmaßnahmen erforderlich sind. Das Korrosionspotenzial einer Anlage sollte nur durch eine Fachfirma festgestellt werden.

Wie schützen Thermochema-Produkte Systeme mit unterschiedlichen Metallen (z. B. Stahl und Aluminium)?

Thermochema-Produkte sind vor allem für Mischmaterialsysteme mit Stahl, Gusseisen, Kupfer und Aluminium konzipiert. Spezielle Inhibitorpakete bilden auf jeder Metalloberfläche eine passende Schutzschicht, verhindern galvanische Korrosion zwischen ungleichen Metallen und verhindern Ablagerungen durch Korrosionsschlamm. Damit sind die Produkte besonders für moderne Heizungsanlagen wie Wärmepumpen mit Mischinstallationen geeignet.

Was ist der Vorteil von hochwertigen Korrosionsschutz-Produkten?

Hochwertige Korrosionsschutz-Produkte bieten einen breiteren pH-Schutzbereich, längere Standzeiten und Verträglichkeit mit verschiedenen Metalllegierungen. Sie enthalten Inhaltsstoffe gegen Kalkablagerungen, wirken keimhemmend und sind normkonform formuliert (z. B. ÖNORM H 5195, VDI 2035). Ein wesentlicher Faktor von hochwertigen Korrosionsschutz-Produkten ist, dass diese sowohl in Unter- als auch in Überkonzentration von bis zu 100% keine Probleme in der Anlage verursachen können. Minderwertige Produkte verlieren schnell ihre Wirkung, können Dichtungen angreifen, Korrosionen fördern und verursachen langfristig höhere Reparaturkosten.

Sind die Produkte von Thermochema mit den gängigen Normen (z.B. ÖNORM H 5195-1) konform?

Ja, die Korrosionsschutz-Produkte von Thermochema sind auf die Anforderungen der ÖNORM H 5195-1 (Österreich) und VDI 2035 (Deutschland) abgestimmt.

Können die Produkte auch bei bereits bestehenden Korrosionsproblemen eingesetzt werden?

Thermochema-Produkte können auch bei bereits korrodierten Anlagen eingesetzt werden. Vor der Behandlung empfiehlt sich eine gründliche Systemreinigung, um Schlamm und Korrosionsprodukte zu entfernen. Danach sorgt der Inhibitor für eine stabile Schutzschicht auf den freigelegten Metalloberflächen. Eine begleitende Wasseranalyse zeigt, ob die Dosierung ausreicht und welche Schäden bereits vorhanden sein können. Mit hochwertigen Korrosionsschutzprodukten können Systeme mit bereits bestehenden Verschlammungen auch sanft saniert werden, was Zeit und Geld spart.

Wie lange hält die Schutzwirkung einer einmaligen Behandlung an?

Die Schutzwirkung eines Korrosionsschutzproduktes hängt von sehr vielen Faktoren ab, unter anderem Füllwasserqualität, Betriebsverhältnisse der Anlage, Nachspeisemengen, Qualität der Analgenspülung vor der Aufbereitung, etc… Bei ordnungsgemäßer Dosierung und guten Verhältnissen kann ein hochwertiger Korrosionsschutz bis zu 10 Jahre oder länger anhalten. Bei Anlagen mit höherem Korrsionspotenzial kann dieser hingegen bereits nach einigen wenigen Jahren nachzudosieren sein.

Beeinflussen die Korrosionsschutzmittel die chemischen Prozesse in meiner Produktion?

Für Prozesswasser in der Produktion werden ausschließlich speziell formulierte, prozesskompatible Inhibitoren eingesetzt. Diese sind so konzipiert, dass sie keine chemischen Reaktionen im Produktionsprozess auslösen. Thermochema berät individuell, welche Produkte für den jeweiligen Prozess geeignet sind.

Sind die Produkte von Thermochema umweltverträglich und sicher in der Handhabung?

Die Korrosionsschutz-Produkte von Thermochema erfüllen die geltenden Umwelt- und Sicherheitsvorschriften (REACH, CLP). Sie sind, wo technisch möglich, biologisch abbaubar formuliert und mit Sicherheitsdatenblätern dokumentiert.

Kann ich Korrosionsschutz bei bestehenden Anlagen nachträglich eindosieren?

Ja, Korrosionsschutz kann bei bestehenden Anlagen jederzeit nachträglich eindosiert werden. Ideal ist eine vorherige Reinigung des Systems, um Ablagerungen und Schlamm zu entfernen. Allerdings kann auch gezielt mittels Überdosierung von Korrosionsschutz eine sanfte Sanierung und gleichzeitige Aufbereitung im Bypass erfolgen. Im Zweifel gibt eine Systemwasseranalyse Aufschluss, ob das System zuerst gereinigt werden sollte, bevor Korrosionsschutz dosiert wird.

Muss ich Korrosionsschutz bei Neuanlagen verwenden?

Bei Neuanlagen ist der Einsatz von Korrosionsschutz gemäß ÖNORM H 5195-1 empfohlen und bei vielen Herstellern Voraussetzung für die Gewährleistung. Auch wenn die Mindestparameter der ÖNORM H 5195-1 entsprechen, muss die Anlage laut Abschnitt 4.2 vor Korrosionen und nachträglicher Verunreinigung geschützt werden. Daher empfiehlt es sich, bereits bei der Erstbefüllung das Füllwasser aufzubereiten und einen geeigneten Inhibitor zuzugeben. So werden Korrosionsschäden von Beginn an minimiert und die Anlagenlebensdauer maximiert.

Kann Korrosionsschutz meinen Wärmetauscher verstopfen?

Ein qualitativ hochwertiges Korrosionsschutzmittel verstopft bei korrekter Dosierung keine Wärmetauscher. Probleme entstehen, wenn minderwertige Produkte verwendet werden, welche in Überdosierung Probleme bereiten können. Thermochema-Korrosionsschutzprodukte sind tausendfach eingesetzt worden, werden laufend evaluiert, hinterlassen keine Rückstände und führen zu keinen Verstopfungen im Wärmetauscher.

Führt Korrosionsschutz zu Ablagerungen im Wärmeerzeuger?

Hochwertige Korrosionsschutzmittel wie beispielsweise Korofin Plus führen bei sachgemäßer Anwendung keinesfalls zu Ablagerungen im Wärmeerzeuger. Ablagerungen können durch minderwertige Produkte, unzureichende Vorreinigung der Anlage oder das Fehlen von Heizungswasserschutzfiltern entstehen. Hochwertige Inhibitoren sind thermisch stabil und bleiben auch bei hohen Vorlauftemperaturen in Lösung. Regelmäßige Wasseranalysen bestätigen die Produktstabilität im laufenden Betrieb.

Ist die Verwendung von Korrosionsschutz empfehlenswert?

Die Verwendung von hochwertigem Korrosionsschutz ist für alle wasserführenden Heizungs-, Kühl- und Prozesswassersysteme ausdrücklich empfehlenswert. Ohne Schutzadditive entstehen Schäden durch Sauerstoffkorrosion, Kalkablagerungen und Mikroorganismen – oft erst nach Jahren sichtbar, dann aber kostspielig. Die Investition in geeignete Inhibitoren amortisiert sich durch längere Anlagenlebensdauer und vermiedene Reparaturen. Wichtig ist, dass hochwertiger Korrosionsschutz verwendet wird, der auch bei Unterdosierung zu keinen Problemen führt.

Kann man Korrsionsschutz unterdosieren? Was sind die Foglen bei Unterdosierung?

Ja, Korrosionsschutz kann unterdosiert werden – mit unterschiedlichen Folgen. Während hochwertige Korrosionsschutzprodukte – so wie sie Thermochema im Sortiment führt – keine negativen Auswirkungen dadurch hervorrufen (lediglich der Korrosionsschutz hält weniger lang), kommt es bei minderwertigeren Korrosionsschutzmitteln bei einer Unterdosierung durch eine unvollständige Ausbildung des Schutzfilms auf den Metalloberflächen ungehindert zu starken lokalen Korrosionen und Lochfraß. Generell gilt aber: Die empfohlene Mindestkonzentration sollte regelmäßig geprüft werden. Bei Wasserverlust durch Nachspeisung sinkt die Konzentration automatisch und sollte korrigiert werden.

Kann man Korrsionsschutz überdosieren? Was sind die Foglen bei Überdosierung?

Eine Überdosierung von Korrosionsschutzmitteln ist generell zu vermeiden. Auch hier gilt: Ein hochwertiges Korrosionsschutzprodukt kann bedingt überdosiert werden. In manchen Fällen wird das sogar bewusst gemacht, um mittels des Effekts der sanften Entschlammung Anlagen zu sanieren. Im Allgemeinen gilt jedoch: Die Herstellerangaben zur maximalen Konzentration sind einzuhalten. Im Zweifelsfall gibt eine Laboranalyse Aufschluss über die tatsächliche Inhibitorkonzentration.

Brauche ich einen Filter, wenn ich Korrosionsschutz verwende?

Ein vollwertiger Magnet-Schutzfilter ist auch beim Einsatz von Korrosionsschutzmitteln empfehlenswert. Filter entfernen Schwebstoffe, Korrosionspartikel und Schlamm, die Wärmetauscher, Pumpen sowie Ventile verstopfen können. Die Kombination aus mechanischer Filtration und chemischem Korrosionsschutz bietet den bestmöglichen Langzeitschutz für die gesamte Anlage. Vor allem ermöglicht es, Bestandsanlagen im laufenden Betrieb "sanft zu sanieren".