Auch wenn Österreich über eine sehr hohe Trinkwasserqualität verfügt, kann eine zusätzliche Trinkwasseraufbereitung für Privathaushalte sinnvoll sein. Nicht nur, aber besonders bei Hausbrunnen spielt sie eine wichtige Rolle, da Wasserqualität und Belastungen je nach Region, Niederschlag oder landwirtschaftlichem Einfluss stark variieren können. Moderne Aufbereitungssysteme helfen dabei, Kalk, Eisen, Mangan, Bakterien, Schwermetalle oder andere Verunreinigungen zuverlässig zu reduzieren. Dadurch verbessern sich Hygiene, Geschmack und die Stabilität des Wassers deutlich. Gleichzeitig schützt aufbereitetes Wasser Haushaltsgeräte und Leitungen vor Ablagerungen. Trinkwasseraufbereitung schafft somit zusätzliche Sicherheit, erhöht den Wohnkomfort und sorgt dafür, dass jederzeit frisches, sauberes und optimal aufbereitetes Wasser im eigenen Zuhause verfügbar ist.
Trinkwasser-Aufbereitung für Privathaushalte
Moderne Trinkwasseraufbereitung sorgt für sauberes, hygienisch einwandfreies und geschmacklich hochwertiges Wasser. Ziel einer jeden qualitativen Wasseraufbereitung ist es, Wasser als genussvolles, hochwertiges Lebensmittel zur Verfügung zu stellen. Das unterstützt Gesundheit, Komfort sowie nachgeschaltete Haushaltsgeräte. Thermochema unterstützt Sie dabei, diese Ziele zu erreichen.
FACHWISSEN
Warum ist Trinkwasseraufbereitung für Privathaushalte so wichtig?
Produkthighlights
Unsere Produkte zur Trinkwasseraufbereitung
AP-S550
Kabinett-Enthärtungs- und Enteisenungsanlage MINI
APRO-WH-500-VIP
Premium-Wasseraufbereitungsstation für das gesamte Haus
FRMP025
Rückspülfilter Multi Plus 1"
Lösungen für den Profi
Aquaphor by
Thermochema
Trinkwasseraufbereitung heißt Perfektion, die keinen Spielraum für Zufälle lässt. Thermochema verbindet mit Aquaphor Professional das Beste aus zwei Welten: langjähriges Know-How in der Trinkwasseraufbereitung sowie hochqualitative und kosteneffiziente Wasseraufbereitungsprodukte. Mit Aquaphor by Thermochema sind Sie auf der sicheren Seite.
FAQ
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Das sind die am häufigsten gestellten:
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Kontaktieren Sie unsWie funktioniert eine Wasserenthärtungsanlage?
Eine Wasserenthärtungsanlage arbeitet nach dem Prinzip des Ionenaustausches: Das harte Leitungswasser fließt durch ein Kunstharz, das die kalkbildenden Calcium- und Magnesiumionen bindet und im Gegenzug Natriumionen abgibt. Ist die Kapazität des Harzes erschöpft, wird es automatisch mit Regeneriersalz (NaCl) regeneriert. Das Ergebnis ist weiches, enthärtetes Wasser, das Leitungen, Haushaltsgeräte und Armaturen vor Kalkausfällungen schützt.
Wann ist eine Wasserenthärtung sinnvoll?
Eine Wasserenthärtung ist ab einer Wasserhärte von etwa 14 °dH empfehlenswert. Ab diesem Wert bildet sich rasch sichtbarer Kalk an Armaturen, in Geräten und Rohren, was zu erhöhtem Energie- und Reinigungsmittelverbrauch sowie teuren Reparaturen führt. Das zuständige Wasserwerk gibt Auskunft über die lokale Wasserhärte. Alternativ kann eine Wasseranalyse bei uns im Labor durchgeführt werden, das neben der Gesamt- oder Karbonathärte ebenfalls die Instabilität des Wassers feststellen kann. Instabile Wässer neigen in der Regel zu höherer Kalkbildung als stabile Wässer – auch bei relativ geringer Härte.
Was kostet eine Wasserenthärtungsanlage?
Die Anschaffungskosten für eine Wasserenthärtungsanlage für ein Einfamilienhaus liegen zwischen 1000 und 5.000 Euro, je nach Ausführung. Dazu kommen jährliche Betriebskosten von ca. 400-500 Euro für Regeneriersalz, Strom und Wartung. Langfristig amortisiert sich die Anlage durch geringere Schäden an Geräten und reduzierten Reinigungsmittelverbrauch.
Ist enthärtetes Wasser gesundheitsschädlich?
Enthärtetes Wasser ist für gesunde Erwachsene in der Regel unbedenklich.
Wie viel Salz verbraucht ein Wasserenthärter pro Jahr?
Ein typischer Haushalt mit 3-4 Personen verbraucht pro Jahr ca. 40-80 kg Regeneriersalz – das entspricht zwei bis drei 25-kg-Säcken. Der genau Verbrauch hängt von der Wasserhärte, dem täglichen Wasserverbrauch und den Anlageneinstellungen ab. Moderne Anlagen mit bedarfsgesteuerter Regeneration verbrauchen deutlich weniger Salz als zeitgesteuerte Geräte.
Welche Methoden der Wasserenthärtung gibt es?
Es gibt mehrere Methoden zur Wasserenthärtung: 1) Ionenaustauscher (effektivste Methode, entfernt Kalk vollständig), 2) Umkehrosmose (entfernt nahezu alle Mineralien, nicht nur Kalk), 3) Dosieranlagen mit Polyphosphat (Kalkschutz, keine echte Enthärtung). Für echte Wasserenthärtung ist der Ionenaustauscher die bewährteste Lösung.
Wie oft muss ein Wasserenthärter gewartet werden?
Laut dem „Österreichischen Lebensmittelbuch B1, Kapitel 6, 6.2“ ist eine Überprüfung der Wasserversorgungsanlage zumindest einmal jährlich vorzunehmen. Laut ÖNORM M6254, Ausgabe 2007-08-01, Kapitel 10: Wartung; "Enthärtungsanlagen sind in periodischen Abständen sachgerecht zu warten. Die Zeitabstände zwischen den Wartungen dürfen bei Enthärtungsanlagen für einen Nenndurchfluss bis zu 0,3 m³/h maximal ein Jahr betragen, bei Anlagen mit höherem Nenndurchfluss maximal ein halbes Jahr." Bei einer Wartung werden Harz und Sole-Tank gereinigt, die Einstellungen geprüft, Verschleißteile ersetzt, das Harzbett gereinigt bzw. desinfiziert, uvm… Als Nutzer sollte man regelmäßig den Salzstand kontrollieren und nachfüllen. Anlagen in Regionen mit besonders hartem Wasser benötigen ggf. häufigere Kontrollen.
Was ist der Unterschied zwischen Wasserenthärter und Entkalkungsanlage?
Es gibt keinen. Umgangssprachlich wird die Enthärtungsanlage auch als Entkalkungsanlage bezeichnet. Genau genommen wird jedoch die Härte im Wasser reduziert, wodurch der Kalk, der aufgrund ausfallender Wasserhärte entstehen kann, reduziert oder verhindert wird.
Welche Wasserhärte ist ideal nach der Enthärtung?
Nach der Enthärtung empfehlen Experten einen Zielwert von 8-10 Grad dH. Vollständig weiches Wasser (0 Grad dH) ist nicht erstrebenswert, da es aggressiver gegenüber Rohrleitungen wirkt. Moderne Enthärtungsanlagen lassen sich auf diesen Zielbereich einstellen, indem enthärtetes Wasser mit unbehandeltem Leitungswasser gemischt wird (Bypass-Regelung). In Österreich wird nach Lebensmittelbuch B1 S.37 eine Mindest-Gesamthärte von 8,4°dH eingestellt werden.
Welches Salz braucht man fuer einen Wasserenthärter?
Für Wasserenthärter wird spezielles Regeneriersalz in Tablettenform oder als Blocksalz verwendet – hochreines Natriumchlorid (NaCl) mit mindestens 99,5% Reinheitsgrad. Normales Speisesalz ist in der Regel ungeeignet, da Verunreinigungen das Harz beschädigen. Anerkannte Produkte sind nach EN 973 Typ A zertifiziert.
Wozu braucht man Salz bei einer Wasserenthärtungsanlage?
Salz wird in einer Wasserenthärtungsanlage benötigt, um das Ionenaustauscherharz zu regenerieren. Dabei ersetzt Natrium aus dem Salz die im Wasser enthaltenen Calcium- und Magnesiumionen, die für Härte verantwortlich sind. So bleibt die Anlage funktionsfähig und liefert dauerhaft weiches Wasser für Haushalt, Leitungen und Geräte. Das Salz gelangt dabei nicht in das Trinkwassernetz.
Kann man Osmosewasser trinken?
Grundsätzlich ja, sofern dieses wieder remineralisiert wird. Es gibt Mindestanforderungen an chemischen Parametern im Trinkwässer, welche von Land zu Land verschieden geregelt werden. In Österreich werden diese durch die Trinkwasserverordnung und das Lebensmittelbuch B.1 geregelt.